Sepp Merk bei der Senioren-WM 2026 in Gangneung (Südkorea)

Im Einzel erreichte er unter 64 Startern in der Altersklasse 80 nach klaren Siegen über einen Finnen, Inder und Russen die Hauptrunde, bezwang dann knapp einen Spanier und schied dann im Achtelfinale mit 1:3 Sätzen gegen den Taiwanesen Tsai aus. (Siehe Bild!)

Im Doppel spielte er sich mit seinem Partner Emanuel Votipka aus Tschechien ohne Niederlage bis ins Viertelfinale und verpassten dort mit ihrer 1:3 Niederlage gegen die späteren Finalisten Szalai/Valarik (Ungarn/Slowakei) knapp eine Bronzemedaille. (Siehe Bild!)

Im Mixed mit Partnerin Ruth Schneider aus Essen wäre nach Siegen über Paare aus Japan und Brasilien mit nur ein wenig Glück in den Partien gegen zwei Paare aus China mehr als        Platz 9/10. möglich gewesen. (Siehe Bild!)

Sepp Merk holt wieder zwei Bayerische Meistertitel

Bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2025/26 in Salzweg bei Passau gewann der Westheimer in der Altersklasse 80 mit Rosi Berg (TSV Oberstdorf) das Mixed und mit Günter Alphei (TSV Aichach) den Doppelwettbewerb.
Im Einzel hingegen konnte er seinen Titel nicht verteidigen. Hier verlor er – selbst im letzten Jahr seiner Altersklasse – im Finale gegen den bekannt starken Newcomer und Favoriten Dieter Gerhardinger (TTF Bad Wörishofen).

Hier Bilder von den Siegerehrungen der drei Disziplinen:

Nachruf Erich Goldau (geb. 27.10.1939 – gest. 11.07.2025)

Die Tischtennisfamilie trauert um den Verlust ihres Sportkameraden Erich Goldau. Zwar fit bis in die 80-er Jahre kämpfte er in den beiden letzten Jahren mit schweren Erkrankungen, denen er im 86. Lebensjahr erlag.
Der Tischtennissport hat ihm sehr viel bedeutet. Dies konnte jeder, der ihn einmal zuhause besucht hat, daran ersehen, wie würdig er eine Wand mit seiner Medaillensammlung dekoriert hat. Dies konnte auch jeder spüren, der zuletzt bei den Trainings erlebt hat, wie sehr es ihn bedrückte, wenn ihm sein Spiel nicht mehr so wie gewohnt von der Hand ging. Aus ihm schöpfte er viel Kraft und Freude neben seinen hohen beruflichen Anforderungen erst als Schuhmachermeister, dann als Kraftfahrer und später im verdienten Ruhestand.
Schon mit der Jugend des Post SV Augsburg holte Erich den ersten Bayerischen Meistertitel. Er krönte seine Karriere Ende der 1960-er Jahre als Mitglied der 1. Bundesligamannschaft, u. a. mit den Augsburger Tischtennisgrößen Martin Neß und Peter Stähle.
Anfang der 70-er Jahre wechselte er erst zu TSV Schwaben Augsburg, dann zum TSV Schwabmünchen und kehrte dann noch einmal zum Post SV zurück, ehe er sich 1997 als Spieler- und Jugendtrainer beim SSV Bobingen zehn Jahre lang engagierte. Dort begann auch 2002 seine Erfolgsstory im Seniorensport mit dem Gewinn des Bayerischen Meistertitels in der Altersklasse 60. Seine Dominanz im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends unterstreicht seine Erfolgsbilanz in diesen zehn Jahren: Viermal Bayerischer Meister für den SSV Bobingen und viermal für die SpVgg Westheim, zu der er im Jahr 2008 gewechselt war. Weitere zwei Bayerische Meistertitel im Einzel sollten noch in den Altersklassen 75 und 80 folgen. Er freute sich, als er 2015 für seine herausragenden Erfolge – bis dahin hatte er bereits im Einzel, Doppel und Mixed 20 Bayerische Meistertitel errungen – mit dem bayerischen Porzellanlöwen den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt.
Damit nicht genug: Auch auf deutscher Ebene wurde Erich Goldau jeweils in der Altersklasse 70 zweimal Deutscher Meister im Doppel, 2009 in Koblenz und 2011 in Siegen. Dazwischen im Jahr 2010 wurde er in Berlin Deutscher Vizemeister im Einzel. Höhepunkt war im Jahr 2014 in Bielefeld, als er in der AK 75 dreifacher Deutscher Meister im Einzel, Doppel und Mixed wurde.
Da Tischtennis ja nicht nur Einzel- sondern auch Mannschaftssport ist, ist sein Einsatz für Vereinsmannschaften nicht hoch genug zu würdigen. So hat Erich in seiner Laufbahn ca. 1500 Punktspiele bestritten. Seine Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Fairness waren vorbildlich. Sportliche Krönung bei den Senioren war die Erringung der Deutschen Mannschaftmeisterschaft 2012 und 2014 in der Altersklasse 70 mit seinen Teammitgliedern der SpVgg Westheim Bruno Reuß, Udo Gruber und Josef Merk.
Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Gattin, seinem Bruder und seinen geliebten Enkelkindern. Frau Goldau danken wir für ihr großes Verständnis für die Leidenschaft ihres Gatten! Erich Goldau war dank seiner Leistungen und seines Auftretens in der Tischtennisszene Augsburgs, Bayerns, ja sogar Deutschlands bekannt und geschätzt und wird seinen Sportskollegen in bester Erinnerung bleiben.
Möge Erich als Sieger ruhen in Frieden!

Gez. Josef Merk, Tischtennis-Abteilungsleiter SpVgg Westheim

Senioren-Europameisterschaft 2025 : Bronze im Doppel für Merk

Aller guten Dinge sind drei. Zwei Wochen nach der DM errang Josef Merk mit seinem Partner Horst Reinhart (TTF Rhenania Königshof; Krefeld) in Novi Sad (Serbien) eine weitere Bronzemedaille. In einem Starterfeld von 88 Teilnehmern in der Altersklasse 80 – 84 spielten sie sich mit fünf souveränen Siegen ins Halbfinale, in dem sie auf die Topfavoriten Wilfried Lieck / Begovic (WTTV) trafen und dabei knapp 1:3 unterlagen. Zu Lieck ist anzumerken, dass es sich um einen der besten Nationalspieler der 1960/70-er Jahre handelt mit mehreren Deutschen Meistertiteln, u. a. im Doppel mit Martin Neß, dem besten Augsburger Spieler aller Zeiten. Er wurde auch hier überlegen Europameister im Einzel.

Im Einzel setzte sich Merk in seiner sehr schweren 4-er Gruppe überraschend mit drei knappen Siegen als Gruppenerster durch. Doch in der zweiten K.O.-Runde verzweifelte er am Material des Slowenen Valarik und schied mit einer 0:3 Niederlage enttäuscht aus.

Zweimal Bronze für Josef Merk bei der DM

500 Senioren suchten während der Pfingstfeiertage im Rahmen der TT-Finals in Erfurt ihre Deutschen Meister in den Altersklassen von über 40 bis über 85 Jahre. Sepp Merk gewann dabei in der AK 80 sowohl im Doppel mit Gustav Knapeck (TTV Mutterstadt; Rheinland-Pfalz) als auch im Mixed mit Gisela Fiedler (TSV Katzwang; Mittelfranken) die Bronzemedaille.

Im Einzel qualifizierte sich Merk als Gruppenzweiter mit zwei Siegen und einer Niederlage gegen den späteren Finalisten Günter Fraunheim (Sachsen) für die Hauptrunde, in der er gegen den späteren Deutschen Meister Reinhard Hentschel (Sachsen) nicht zurechtkam und ausschied.

Bericht der Tischtennisabteilung der SpVgg Westheim
       zur Generalversammlung am 16.05.2025

Motto: Umbruch
Umzug seit September 2024 aus TH Westheim in TH der GS Täfertingen vollzogen:
Spiel- und Trainingsbetrieb läuft reibungslos dank guter Kooperation mit SV Ottmarshausen und TSV Täfertingen; erleichtert durch leider geschrumpfte Aktivenzahl infolge von Spielerabgängen, Dauerausfällen und (traurig!) der Einstellung der Jugendarbeit.
Neu: Bildung von 4-er Mannschaften (statt bisher 6-er Mannschaften):
Trotz einer Rangliste mit 15 Spielern standen nur 7 Spieler zuverlässig für Punktspiele zur Verfügung, so dass nur noch eine Herrenmannschaft (statt zuletzt drei) gemeldet werden konnte. Wir ließen uns freiwillig um zwei Spielklassen in die Bezirksliga zurückstufen, konnten so in der Saison 24/25 trotz eines schlechten Punktverhältnisses von 5:27 Punkten meist ganz ordentlich mithalten, müssen aber als Absteiger nächste Saison in der Bezirksklasse A unser Glück versuchen. Zur Orientierung: Von unten fünfthöchste Klasse; zum Vergleich: eine Klasse über SVO, drei Klassen über TSV Neusäß und vier Klassen über TSV Steppach (TSV Täfertingen nicht im Punktspieleinsatz).
Einzige Konstante unserer Erfolgsgeschichte im 70. Gründungsjahr: Turniererfolge
Dank an Stadt Neusäß (Bgm. Greiner und Kugelmann) sowie Landrat Sailer, dass sie im Rahmen von Sportlerehrungen meinen Erfolg im Juli 2024 bei der der Senioren-WM in Rom – 3. Platz im Doppel der AK 80-85 und Achtelfinale im Einzel als bester Deutscher unter 160 Teilnehmern gewürdigt haben. Inzwischen habe ich heuer bereits wieder meine Bayerischen Meistertitel im Einzel und Doppel zum dritten Mal hintereinander erfolgreich verteidigt und mich für die DM in Erfurt an Pfingsten qualifiziert.
Ausblick: Es gilt unter den gegebenen Umständen und der Altersstruktur unserer weniger gewordenen Aktiven durchzuhalten bis zum Bezug der neuen Turnhalle in Westheim in hoffentlich nicht länger als drei Jahren. Schwer genug!
Neusäß – Westheim, den 16.05.2025
Josef Merk

Sepp Merk wiederholt Bayerischer Meister

Zum dritten Mal hintereinander konnte Sepp Merk im Einzel und Doppel der Altersklasse 80 bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2025 in Salzweg bei Passau den Meistertitel gewinnen.  (Fotos: Helmut Scheuring)

Einzel: v.l. 2. Kurt Ebner TSV Neuötting), 1. Josef Merk (SpVgg Westheim), 3. Peter Kapitza (TSV Dachau)

 

Doppel: v.l. 2. Ebner/Kapitza, 1. Heinrich Babinsky (TSV Neutraubling)/Merk, 3. Heinrich Lauerer (TSG Laaber)/Max Zitzler (TSV Spiegelau)

Tischtennis Senioren-Weltmeisterschaft 2024 in Rom:

Bronzemedaille für Josef Merk (SpVgg Westheim) im Doppel der Altersklasse (AK) 80 mit Partner Horst Reinhart (TTF Rhenania Königshof / WTTV); im Semifinale den späteren Weltmeistern Jiang/Ma (China) 0:3 unterlegen.
Im Einzel bei 160 Teilnehmern dieser Altersklasse (80 – 84 J.) nach Siegen gegen Spieler aus Japan, Italien, Frankreich und der Schweiz das Achtelfinale erreicht; als einzige Deutsche zusammen mit dem amtierenden Europameister Wolfgang Schmidt. Gleichzeitig mit ihm dort gegen den Tschechen Jaroslav Schlappl 0:3 verloren.
Ein gigantisches Turnier mit ca. 6 000 Teilnehmer/-innen im Alter von 40 bis über 90 Jahre aus 109 Ländern! Gespielt wurde eine Woche lang auf 260 Tischen in sechs riesigen Hallen auf dem Messegelände Roms.
Der Clou war, dass drei Spiele von Merk live über den Youtube-Kanal der ITTF zuhause mitverfolgt werden konnten.
Wechselweise als Coaches fungierten Walter Ohms und Dieter Kuchenbaur vom TSV Zusmarshausen und Christian Damm vom VfL Günzburg! (20.07.2024)

Ehrung für Josef Merk

Aus gegebenem Anlass – 50 Jahre Abteilungsleiter der SpVgg Westheim – wurde Josef Merk in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um den Bayerischen Tischtennissport vom Seniorenwart des BTTV Michael Hellwig bei der Eröffnung der Deutschen Seniorenmeisterschaft 2024 der Ehrenschild in Silber verliehen.

Bericht der Tischtennisabteilung der SpVgg Westheim
zur Generalversammlung am 19.04.2024

Mannschaftssport
Rückblick Saison 23/24: Unbefriedigender Saisonverlauf
Herren I: Verbandsliga Bayern SW: Rückzug nach Vorrunde – Ursache: „gestörtes Binnenklima“ (AZ) – Sportliche Folge: Abstieg in Landesliga
Herren II: Bezirksoberliga: Vorletzter Tabellenplatz – Ursache: 4 der besten Spieler ausgefallen verletzungs-, berufs- und motivationsbedingt – Folge: Abstieg in Bezirksliga
Herren III: Bezirksklasse C: Meister mit 36:0 Punkten – Ursache: Verstärkt durch einen Spieler aus der 2. Mannschaft – Folge: (Möglicher) Aufstieg in Bezirksklasse B
Ausblick auf Saison 24/25: Umzug in TH Täfertingen – Bildung von 4-er Mannschaften
Herren I: Noch offen, ob wir ein landesligafähiges Team stellen können (eher nicht!) –
Falls nicht, werden uns verbliebene Spitzenspieler verlassen.
Herren II: Wird in einer Liga auf Bezirksebene gemeldet und im ungünstigen Fall zu Herren I
Herren III: Aufstiegsverzicht und Abmeldung vom Spielbetrieb wegen Personalmangel

Einzelsport
Josef Merk: 
– 3. Platz im Doppel der AK 80 bei der Senioren-EM in Norwegen (Juni 2023)
– 1.Platz im Einzel und Doppel bei der Bayerischen Senioren-M. (Febr. 2024) und Qualifikation zur DM in Hamm (Pfingsten 2024)

– Teilnahme an Senioren-WM in Rom (Juli 2024)

Fazit:
– Sportlicher Höhenflug der letzten 10 Jahre auf bayerischer Ebene zumindest gestoppt
– Personal überaltert und kein Eigennutz aus der erfolgreichen Nachwuchsarbeit
– Abteilungsklima wieder normalisiert
– Schwierige Umbruchsituation infolge Turnhallenabriss und Umzug nach Täfertingen
– Fortbestand der Abteilung im 69. Gründungsjahr (1955) zunächst gesichert durch Fortsetzung der Abteilungsleiterfunktion (50 Jahre!) von Josef Merk und die erstmalige Wahl eines Stellvertreters, Robert Vihl.
– Appell an Stadt Neusäß: Ausstattung der neuen TH mit 6 neuen Turniertischen

Josef Merk

Siegerehrung Doppel Ü80

 

AZ vom 25.05.2024

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2024

Herren-Einzel 80 (von links): Kurt Ebner (TSV Neuötting), Josef Merk (SpVgg Westheim), Peter Kapitza (TSV Dachau) und Alfred Niesta (VfL Günzburg)

Herren-Doppel 80 (von links): Kurt Ebner, Peter Kapitza, Heinrich Babinsky (TSV Neutraubling), Josef Merk, Alfred Stoll (SpVgg Riedlingen),                      Günther Fuchsberger (SV Nordendorf), Max Zizler (TSV Spiegelau). Es fehlt: Alfred Niesta

Rückzug der Herren I aus der Verbandsliga
 
Ehrung für Udo Gruber
Ehre, wem Ehre gebührt! In diesem Fall dem 79-jährigen Neusässer Bürger und Tischtennisspieler der SpVgg Westheim.

Josef Merk, Leiter der Tischtennisabteilung, überreichte vor dem Punktspiel der 1. Herrenmannschaft gegen den FC Bayern München III die Leistungsnadel des Bayerischen Tischtennisverbandes (BTTV) für 60 Jahre Leistungssport. Gruber war in all den Jahren – bis auf ein Jahr während seines Studiums beim SC 04 Nürnberg – vereinstreu und bestritt mehr als 1000 Punkt- und Pokalspiele für die SpVgg Westheim; einst bis zur Landesliga. In den 70-er und 80-er Jahren engagierte er sich auch ehrenamtlich im Jugendtraining. Weiterhin hat sich Herr Gruber als Mitautor der Chronik “60 Jahre Tischtennis bei der SpVgg Westheim” verdient gemacht.  Von den besonderen sportlichen Erfolgen sind der Bayerische Vizemeistertitel im Doppel (mit Josef Merk) in der Altersklasse (AK) 60 im Jahr 2005 sowie der Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Senioren in der AK 70 (mit Erich Goldau und Josef Merk) im Jahr 2014 in Hude bei Oldenburg im Finale gegen den SV Werder Bremen hervorzuheben. In der schwäbischen Tischtennisszene ist Udo Gruber mit seinem viel zu früh verstorbenen Zwillingsbruder Gernot ein Begriff und ist als stets einsatzbereiter, fairer und bescheidener Sportsmann bekannt. Selbst heute noch greift er nach halbwegs überstandener Krankheit erfolgreich in der 3. Herrenmannschaft zum Schläger.

Wilhelm Kugelmann, 2. Bürgermeister der Stadt Neusäß und Stammgast als Zuschauer des Westheimer Verbandsligateams, gratulierte bei dieser Gelegenheit Herrn Udo Gruber aktuell zum Erhalt des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein ehrenamtliches Engagement für die Heimatpflege; sei es für seine Jahrzehnte langen Ausgrabungen mit dem Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte im Landkreis Augsburg, sowie für seine federführende Mitarbeit zur Erstellung der Ortschroniken von Westheim, Neusäß und Steppach, und nicht zuletzt für seinen Einsatz im Sport bei der Tischtennisabteilung der SpVgg Westheim. (jom)


Foto: Andreas Lode (AZ)
 
Meisterehrung im Rahmen des Neusässer Stadtfestes 2023 anläßlich der Meisterschaft in der Bezirksliga Schwaben –Nord und des Aufstiegs in die Bezirksoberliga für die 2. Mannschaft der Tischtennis-Herren der SpVgg Westheim.
 
V.l. 1. Bgm. Richard Greiner, Josef Merk, Hans Pelz, Eduard Görzen, Markus Vihl, 3. Bgm.in Susanne Höhnle.
Auf dem Bild fehlen vom Spielerkader Benedikt Kapinos, Vladimir Aab, Carl Willis, Robert Vihl und Klaus Langguth.
 
(Bild: Udo Gruber)

Josef Merk erneut Medaillengewinner bei den Senioren-Europameisterschaften

Vom 26. Juni bis 1. Juli fanden nahe dem norwegischen Sandefjord – die 65.000-Einwohnerstadt liegt rund 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Oslo – die 15. Senioren-Europameisterschaften im Tischtennis statt. In dem neuen und hochmodernen Sportcampus, idyllisch am Oslofjord gelegen, waren bei der größten Tischtennisveranstaltung des Jahres fast 1.800 Aktive aus 39 nationalen Verbänden, darunter ca. 600 Deutsche, in den Altersklassen ab 40 Jahren aufwärts am Start. Mit insgesamt 49-mal Edelmetall konnte die mit Abstand größte Teilnehmernation ihre Ausbeute aus der letzten EM in Rimini sogar noch überbieten.
Einer der Medaillengewinner war die bereits bei früheren Senioren-Europameisterschaften erfolgreiche Westheimer Tischtennislegende Josef Merk. Nach nicht weniger als fünf Podiumsplätzen bei fünf verschiedenen europäischen Titelkämpfen zwischen 2009 und 2019 holte sich der Deutsche Meister der Altersklasse Ü80 aus dem Vorjahr mit seinem österreichischen Partner Hermann Derler seine sechste EM-Medaille im Doppel – diesmal in Bronze.
Dabei wäre mit etwas mehr Spielglück für den 80-jährigen ehemaligen Bundesligaspieler des Post SV Augsburg sogar noch mehr drin gewesen. Denn im Halbfinale gegen das schwedische Spitzendoppel Lager/Ekström hatte das deutsch-österreichische Duo bereits zwei Matchbälle zum Einzug ins Finale. Auch im Einzel spielte Josef Merk ein tadelloses Turnier mit Siegen gegen Spieler aus Norwegen, Schweden und Frankreich in der Gruppenphase sowie der Slowakei in der ersten Hauptrunde. Im Achtelfinale dann das unglückliche Aus, als er trotz 8:5 Führung im Entscheidungssatz gegen den späteren Turniersieger Wolfgang Schmidt aus Freiberg/Sachsen 9:11 unterlag.
Neben Josef Merk von der SpVgg Westheim waren aus der Region Augsburg Stadt und Land noch drei Aktive vom TSV Zusmarshausen am Start.
Insgesamt war sich das Quartett aus dem Augsburger Landkreis einig: Sie hatten bei diesem hervorragend organisierten Turnier ein weiteres Highlight in ihrer Tischtennis-Karriere erlebt und kehrten mit jeder Menge toller Eindrücke und Erfahrungen nach Hause zurück.

Die Teilnehmer aus dem Landkreis Augsburg bei den Tischtennis-Senioren-Europameisterschaften in Norwegen (von links):                                            Richard Heinrich, Dieter Kuchenbaur, Josef Merk und Dr. Walter Ohms

 

Die Bronzemedaillen-Gewinner im Doppel: Josef Merk (rechts) mit seinem Partner Hermann Derler

 

Siegerehrung im Doppel der AK 80: v.l. Lager/Ekström (SWE), Dr. Witthaus/Schmidt (GER), Graul/Lemke (GER), Derler/Merk (AUT/GER)

Zwei von der SpVgg Westheim bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft 2023
500 Teilnehmer spielten in Ahrensburg bei Hamburg drei Tage lang in Altersklassen ab 40 Jahre im fünf Jahresrhythmus bis zum Alter der ältesten Teilnehmerin mit fast 90 Jahren um die deutschen Meistertitel. Das Abschneiden der beiden Neusässer Akteure kann sich sehen lassen:
 
Norbert Schölhorn in der AK 55: Er konnte sich der Gruppe mit höher eingestuften Gegnern mit 2:1 Siegen für die K.O.-Runde qualifizieren, in der aber dann gegen den Deutschen Meister Andreas Koch (Saarland) mit knappen Satzverlusten Endstation war. Im Doppel kam mit Partner Peter Angerer (TSV Schwabmünchen) im Viertelfinale das Aus.
 
Josef Merk in der AK 80 konnte im Einzel seinen deutschen Meistertitel nicht verteidigen; denn die Hürde im Viertelfinale gegen den aktuellen Vizeweltmeister Siegfried Lemke (Sachsen) war zu hoch. Er unterlag glatt 0:3 und Lemke holte sich dann auch ohne Satzverlust den Meistertitel. Im Doppel war mit seinem Partner Peter Kapitza (TSV Dachau) ebenfalls im Viertelfinale Endstation. Im Mixed hingegen gelang ihm mit Rosi Berg (TSV Oberstdorf) mit dem 3. Platz doch noch der Sprung aufs Podest (Bronzemedaille), nachdem er im Halbfinale unglücklich 2:3 dem späteren Meisterpaar Lemke/Heidi Wunner (Weltmeisterin der AK 85) unterlag. (jom – 03.05.2023)

Foto von der Siegerehrung Mixed AK 80 v.l.:
Dr. Lahme (Schleswig-Holstein)/Fiedler (Bayern); Wunner (Rheinland-Pfalz)/Lemke (Sachsen); Eichhorn/Bernhauer (Baden-Württemberg), Berg (TSV Oberstdorf)/Merk (Bayern)
SpVgg Westheim II Meister der Bezirksliga Schwaben-Nord
Hoch überlegen mit 37:1 Punkten sicherte sich die 2. Mannschaft der SpVgg Westheim zuletzt mit zwei 9:1 Kantersiegen gegen TSV Nördlingen und TV Dillingen IV vorzeitig die Meisterschaft mit sieben Punkten Vorsprung vor SC Athletik Nördlingen. Sie kann dadurch wieder in die Bezirksoberliga zurückkehren. Der SpVgg kam zweifellos zugute, dass von ihrer 1. Mannschaft auf Grund der Umstellung von 6-er auf 4-er Mannschaften in der Verbandsliga zwei starke Spieler zusätzlich für die 2. Mannschaft spielberechtigt wurden.
Überragender Akteur war Mannschaftsführer Markus Vihl, ungeschlagen mit einer Bilanz von 34:0, dicht gefolgt im Spitzenpaarkreuz von Benedikt Kapinos mit 17:1! Die weiteren Bilanzen der Stammspieler: Vladimir Aab 16:5, Hans-Jürgen Pelz 21:3, Sepp Merk 5:7 und Carl Willis 12:4. In den Doppeln blieben Vihl und Merk unbesiegt. Außerdem trugen zum Erfolg bei: Edi Görzen (7 Einsätze), Max Fabritius und Robert Vihl (je 5), Philipp Österreicher (3), Klaus Langguth und Chris Dirr (je 1). (jom – 11.03.2023)

Foto der Meistermannschaft (v. l.): Hans-Jürgen Pelz, Vladimir Aab, Benedikt Kapinos, Markus Vihl, Carl Willis, Josef Merk
Foto: Teresa Vihl

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2023 in Dillingen

Westheimer Senioren holen Bayerische Meistertitel

Norbert Schölhorn errang in der Altersklasse (AK) 55 mit dem Vizemeistertitel einen sportlich besonders wertvollen Erfolg. Erst schaltete er in einem Spiel mit grandiosen Ballwechseln den Titelverteidiger und amtierenden Deutschen Meister Peter Angerer (TSV Schwabmünchen) mit 3:2 (11:8 im 5. Satz) aus, ehe er dann erst im Finale gegen Günter Englmeier (TuS Bad Aibling) nach einer ebenbürtigen Leistung knapp mit 2:3 (9:11 im 5. Satz) unterlag. Völlig überraschend spielte er sich mit seinem Partner Tobias Stursberg (SpVgg Thalkirchen) in der AK 40 ins Finale und gewann dort mit einem 3:1 Sieg über die hoch favorisierten Florian Kaindl/Stefan Kraus (TSG Thannhausen/TSV Schwabmünchen) den Bayerischen Meistertitel.
Josef Merk ließ in der AK 80 nichts anbrennen. So revanchierte er sich für seine Vorjahresniederlage mit einem 3:0 Sieg gegen Peter Kapitza (TSV Dachau) und wurde wieder Bayerischer Meister im Einzel ebenso wie im Doppel mit seinem Endspielgegner als Partner gegen Heinrich Babinsky (TSV Neutraubling)/Erich Goldau (SpVgg Westheim) 3:0 besiegte.
Schölhorn und Merk haben sich somit für die Deutsche Seniorenmeisterschaft in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) Ende April 2023 qualifiziert (jom – 07.02.23)

Senioren 40 Doppel:

1. Stursberg/Schölhorn (SpVgg Thalkirchen/SpVgg Westheim)
2. Kaindl/Kraus (TSG Thannhausen/TSV Schwabmünchen)
3. Bitter/Noll (TV Freyung/TV Altdorf)
3. Lengerov/Mahroum (TTC Tiefenlauter/DJK Sparta Noris Nürnberg)

Senioren 55 Einzel:

1. Günter Englmeier (TuS Bad Aibling)
2. Norbert Schölhorn (SpVgg Westheim)
3. Peter Danzer (TSV 1860 Ansbach)
3. Friedrich Binder (TB Deutsche Eiche/ASV Regenstauf)

Senioren 80 Einzel:

1. Josef Merk (SpVgg Westheim)
2. Peter Kapitza (TSV Dachau)
3. Hartmut Bergbach (TSV Altenfurt)
3. Kurt Ebner (TSV Neuötting)

Senioren 80 Doppel:

1. Kapitza/Merk (TSV Dachau/SpVgg Westheim)
2. Babinsky/Goldau (TSV Neutraubling/SpVgg Westheim)
3. Schwengler/Hofmann (TTC Unterzettlitz/TV Oberwallenstadt)
3. Bergbach/Zizler (TSV Altenfurt/TSV Spiegelau)

Umbruch bei der SpVgg Westheim zur Saison 2022/23
Integration einer Ex-Bundesligaspielerin in das Viererteam
Zug um Zug wird in den nächsten Jahren in allen Tischtennis-Spielklassen Bayerns von bisher 6-er Mannschaften auf 4-er Mannschaften umgestellt. Dies gilt in der kommenden Saison bereits auch für die Verbandsliga Bayern-Südwest, in der die SpVgg Westheim nach der letzten, durch Corona verkorksten Saison aufschlägt.
Neu ist auch, dass erstmals in der 66-jährigen Westheimer Vereinsgeschichte eine Dame ins Herrenteam rückt. Es ist Maria Eliasova, bekannt durch ihren Einsatz seit 2013 bei den Damen des TTC Langweid in der 2. und 3. Bundesliga unter ihrem Mädchennamen Krazelova. “Maja“, wie sie gerufen wird, war slowakische Jugendnationalspielerin, wohnt im Neusässer Stadtteil Steppach und hat nach zwei Jahren Corona bedingter Pause in der letzten Saison noch drei Spiele für Langweid bestritten. Man darf gespannt sein, wie sie sich jetzt nach Aufholung ihres Trainingsrückstandes unter Wettkampfbedingungen in der Männerwelt schlagen wird. Bei ihrer Spielweise sind attraktive Spiele auf jeden Fall garantiert.
Komplettiert wird die 1. Mannschaft durch die bewährten, erfahrenen Spieler Bernhard Lindner, Norbert Schölhorn und Alex Granovskiy. Da Letzterer aus privaten Gründen nur die Hälfte der Spiele bestreiten kann, werden für ihn vom bisherigen Kader Benedikt Kapinos und Vladimir Aab einspringen. Markus Vihl, von der Spielstärke her ebenfalls für die Verbandsliga prädestiniert, hat sich dafür entschieden, eben mit den wegen der Umstellung aus der 1. Mannschaft entrückten Spielern als Mannschaftsführer die Zweite zu verstärken, um dadurch den Wiederaufstieg von der Bezirksliga in die Bezirksoberliga Schwaben-Nord zu schaffen. Zwar favorisiert bleibt abzuwarten, ob dies wie gedacht auch so umgesetzt wird. Der Saisonstart jedenfalls ist mit zwei überlegenen Siegen bei Dillingen IV (9:2) und in Holzheim (9:1) gelungen.
Zum ersten Punktspiel zuhause empfängt die SpVgg die TSG Thannhausen am Samstag, 24. September um 15:00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Westheim, die ja bekanntermaßen nächstes Jahr abgerissen werden wird, so dass dann für die Übergangsjahre eine neue Spielstätte in Neusäß gebraucht wird. Doch zunächst gilt es die schwere Aufgabe gegen Thannhausen – bereits mit einem 6:4 Sieg gegen TSV Dachau gestartet – zu meistern, zumal die Gäste mit dem Ex-Bundesligaspieler Florian Kaindl den stärksten Spieler der Liga stellen. Dies kann bei einer 4-er Mannschaft bereits die halbe Miete ausmachen. (jom)
Foto von Maria Eliasova:
Bericht der TTA zur Saison 2021/22 bei der GV am 09.09.22

Mannschaftssport:

Die Saison stand leider wieder unter dem Einfluss von Corona. So wurde sie nach ein paar Spieltagen unterbrochen und später nur in einer Halbrunde fortgesetzt; d. h. nur ein Spiel gegen jeden Gegner, also kein Hin- und Rückspiel. Die Anzahl der Heim- und Auswärtsspiele waren dabei bei den Herren I in der Verbandsoberliga Bayern-Süd mit 7 Auswärtsspielen und nur 2 Heimspielen für die SpVgg Westheim nachteilig verteilt. Es war ohnehin schwer als Aufsteiger diese für uns bisher höchste Liga zu halten. Unter diesen Umständen konnten wir den Abstieg in die Verbandsliga Bayern Südwest nicht vermeiden.

Die 2. Herrenmannschaft hat in der Bezirksoberliga, immerhin von unten die sechshöchste Liga, ebenfalls den Klassenerhalt nicht geschafft. Der Abstieg in die Bezirksliga Schwaben-Nord wäre leicht vermeidbar gewesen, wenn sich mancher Spieler für den einen oder anderen Spieltermin frei gemacht hätte. Schade, weil nächste Saison wegen Bildung von 4er Mannschaften in den Verbandsligen 2 Spieler für die 2. M. frei werden.

Die 3. Mannschaft (Bez. Kl A) wurde wegen Spielermangel vom Spielbetrieb zurückgezogen.

Die Jugendmannschaft hat in der Bezirksliga nach dreimaligem Aufstieg hintereinander als mit Abstand jüngstes Team Rang 4 belegt und hätte die Liga gehalten. Doch nicht zuletzt ausgelöst durch Coronapausen ergaben sich in 2 Fällen Motivationsprobleme und unser einziges Mädchen hat sich dagegen so spielstark entwickelt, dass es bei den Damen von der TSG Thannhausen eine Weiterentwicklung anstrebt, aber im Verein bleibt. Das Team wurde daher abgemeldet.

Kindertraining: Mangels Teilnehmerzahl nicht finanzierbar und daher ab 1.07.22 eingestellt.

Einzelsport:

Romy Steffen: Bezirksmeisterschaften Schwaben-Nord bei Mädchen 15 1. Platz im Einzel; 3. Platz im Doppel Bayerische Meisterschaften und zuletzt qualifiziert für das Turnier TOP 14 Bayern

Moritz Feller: 2. Platz bei den Bezirksmeisterschaften der J 13 im Einzel

Josef Merk: Bayer. Vizemeister im Einzel und Doppel (mit Erich Goldau) der AK 80 und Deutscher Meister im Einzel und Vizemeister im Doppel (mit Peter Kapitza vom TSV Dachau)

Erich Goldau: Bayer. Vizemeister im Doppel und 3. Platz im Einzel.

Damit hatten sich 2 Spieler der SpVgg Westheim für die Deutschen Meisterschaften in Völklingen (Saarland) qualifiziert.

Ausblick:   Hoffentlich wird die Saison 22/23 nicht wieder durch Corona beeinträchtigt. Eine spannende Saison in Verbandsliga (neu 4er M.) ist zu erwarten mit Neuzugang Maria Eliasova, die in der 2. Bundesliga der Damen gespielt hat. In der Bezirksliga strebt die 2. Mannschaft den Wiederaufstieg an. – Die GS Westheim samt Turnhalle wird nach dieser Saison abgerissen, so dass wir künftig für ein paar Jahre auf eine andere Spielstätte ausweichen müssen.

Gez.: Josef Merk, Abteilungsleiter TT

Schöner Erfolg von Romy Steffen zum Abschluss
Bei ihrem letzten Start für die SpVgg Westheim vor ihrem Wechsel zu den Damen der TSG Thannhausen erzielte Romy Steffen noch einen beachtlichen Erfolg.
Sie errang Platz 3 in der Klasse Mädchen 15 (Jg. 2008-2009). Damit ist sie erster Ersatz für das TOP 14 Turnier Bayern im Herbst.
Auf dem Foto (Wolfgang Steffen) v.l.: 2. Hanna Zhou (TTV Beratzhausen), 1. Anna Walter (MTV Ingolstadt), 3. Romy Steffen (SpVgg Westheim), 4. Lisa Vögele (TTF Bad Wörishofen)
Wir wünschen Romy auf ihrem weiteren sportlichen und schulischen Weg viel Glück und Erfolg! (jom)

Richtigstellung: 60 Teilnehmer nur aus Bayern (insgesamt 483)

Von links: 2. Lothar Schwesig (ESV Blau-Rot Bonn), 1. Josef Merk (SpVgg Westheim), 3. Horst Reinhart (TTF Rhenania Königshof, NRW) und Peter Flach (TB Beinstein, Baden-Württemberg)

Von links: 2. Kapitza/Merk (Bayern); 1. Reinhart/Lemke (NRW/Brandenburg); 3. Flach/Bernhauer (Baden-Württemberg) und Klemke/Schmidt (Niedersachsen/Sachsen)

Westheimer Senioren mehrfach auf dem Treppchen

Bei den Bayerischen Meisterschaften 2022 der Tischtennissenioren in Ochsenfurt errangen die Teilnehmer der SpVgg Westheim zwar keine Titel, doch standen sie dank erfolgreicher Platzierungen mehrfach auf dem Treppchen.
Bei den Senioren der AK 80 wurde Sepp Merk (SpVgg Westheim) infolge einer 2:3 Niederlage gegen Peter Kapitza (TSV Dachau) im Finale Vizemeister; ebenso im Doppel mit seinem Vereinskameraden Erich Goldau, der sich als Dritter im Einzel auch für die Deutsche Meisterschaft in Völklingen (Saarland) qualifizierte. Im Mixed der AK 70 kam Merk mit Gisela Fiedler (TSV Katzwang) auf Platz 3; ebenso wie Norbert Schölhorn (SpVgg Westheim) im Doppel mit Peter Danzer (TSV Ansbach) der AK 55. Im Einzel scheiterte Schölhorn im Viertelfinale und verpasste die Qualifikation zur Deutschen. (jom)

Bayerische Meisterschaft 2022 der Jugend in Thannhausen

Schöner Erfolg von Romy Steffen

In der Klasse Mädchen 15, die im Jahr 2022 14 bzw. 15 Jahre alt werden, errang das Westheimer Aushängeschild für eine erfolgreiche Jugendarbeit Romy Steffen den 3. Platz im Doppel. Sie scheiterte mit ihrer Partnerin Lisa Vögele (TTF Bad Wörishofen) im Halbfinale an den späteren Siegern, den Zwillingsschwestern Schirm von der Bundesliga-Hochburg TSV Bad Königshofen.
Im Einzel erreichte Steffen nach einem 3:1 Sieg über ihre Doppelpartnerin das Viertelfinale und musste dort allerdings die Überlegenheit der als Nummer 1 Gesetzten und späteren Vizemeisterin Lilli-Sarah Popp (SB Versbach) anerkennen.
Romy Steffen, die nächstes Jahr noch der gleichen Altersklasse angehört, wünschen wir für ihre weitere sportliche Entwicklung beim TSV Thannhausen, wo sie bereits diese Saison zusätzlich zum Westheimer Jugendteam bei den Damen in Punktspielen an den Start ging und dort auch mittrainierte, viel Freude und Erfolg. (jom)
 
Bild 1: Romy Steffen / Lisa Vögele (3. Platz im Doppel Mädchen 15)
Bild 2: Siegerehrung Doppel Mädchen 15: links die Sieger Sophie und Svenja Schirm, daneben die Zweiten Popp / Emilia Schorr (FC Bayern München) Fotos: Wolfgang Steffen
Fotos: Wolfgang Steffen

Romy Steffen eilt von Sieg zu Sieg

Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft errang Romy Steffen (SpVgg Westheim) beim Verbandsbereichs-Ranglistenturnier Bayern Südwest in Thannhausen in der Klasse Mädchen U 15 souverän den 1. Platz.
Sie hat sich damit für die Bayerischen Meisterschaften am 14.12.21 in Dillingen/Donau qualifiziert. (jom)
Foto: Wolfgang Steffen

Bezirkseinzelmeisterschaften Schwaben-Nord Jugend

Sehr erfolgreich waren die beiden Westheimer Teilnehmer in Höchstädt:
Mädchen 15 (Jg. 2007-2008): 1. Platz Romy Steffen (SpVgg Westheim). Sie war ihren Gegnerinnen hoch überlegen und gab keinen Satz ab.
Jungen 13 (Jg. 2009 und jünger): 2. Platz Moritz Feller (SpVgg Westheim). Er war knapp 2:3 (11:6, 11:13, 11:9, 11:13, 8:11) im Finale gegen Pius Kirschner (TSG Thannhausen) unterlegen.
Die beiden jeweils Erstplatzierten ihrer Altersklasse haben sich für das Verbandsbereichs-Einzelmeisterschaften Bayern Südwest am 14. November in Thannhausen qualifiziert.
Wir gratulieren! (jom)
Foto: Wolfgang Steffen

Nachruf für Hans Kammerer (SpVgg Westheim)

Im gesegneten Alter von 93 Jahren ist Hans Kammerer aus Leitershofen bei Augsburg friedlich eingeschlafen.
Herr Kammerer war eine Institution in seiner Heimatgemeinde sowohl als beliebter Geschäftsmann mit seinem Käse-Feinkostladen als auch als vorbildlicher Sportsmann.
Hans war in seinen zwanziger Jahren eine Säule in der Abwehr der Fußballer des TSV Stadtbergen und bestritt für diesen Verein ca. 600 Spiele. Zusätzlich spielte er seit 1950 beim TSV Leitershofen Tischtennis in der Landesliga, der damals zweithöchsten Liga in Bayern.
Nach deren Abteilungsauflösung wechselte er 1958 zum damals aufstrebenden und heute hochklassigen Nachbarverein SpVgg Westheim.
Im Gegensatz zum Fußball war er beim Tischtennis Angriffsspieler und bestritt dort über 800 Mannschaftskämpfe!
Darüber hinaus erzielte er auch im Turniersport beachtliche Erfolge: So war er 1973 Bayerischer Seniorenmeister mit dem Altinternationalen Toni Breumair im Doppel seiner Altersklasse (AK). 31 Jahre später, im Jahr 2004, erreichte er sogar bei den Deutschen Meisterschaften im Doppel den 3. Platz in der AK 75. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren noch die Teilnahme an den Senioren-Weltmeisterschaften 2002 in Luzern und schließlich noch bei den Senioren-Europameisterschaften 2013 in Bremen, wo er sich im Doppel der AK 85 mit seinem Partner aus Österreich über eine Silbermedaille freuen konnte.
In bester Erinnerung bleiben wird Hans Kammerer bei allen, die ihn kannten, als stets freundlicher Mensch mit feinem Charakter und als treuer, fairer und stets einsatzbereiter Sportskamerad. (jom)

Sportlerehrung der Stadt Neusäß für die Jahre 2019 und 2020

Corona bedingt konnte erst im Juni 2021 in einem feierlichen, verkleinerten Rahmen die Ehrung von Sportlern für besondere Erfolge bzw. Verdienste in den beiden zurückliegenden Jahren vorgenommen werden. Bei der vom 1. Bürgermeister Richard Greiner vorgenommenen Ehrung waren mit Erich Goldau, Josef Merk und Norbert Schölhorn gleich drei Tischtennisspieler der SpVgg Westheim vertreten.

Zu den Bildern:
Erich Goldau erhält eine Auszeichnung in Silber für je einen 1. Platz im Einzel und im Doppel der AK 80 bei den Bayerischen Meisterschaften in Ochsenfurt.

Josef Merk erhält eine Auszeichnung in Gold für für den 3. Platz im Doppel der AK 75 bei den Europameisterschaften 2019 in Budapest.
Zusätzlich wurde er dreifacher Bayerischer Meister 2020 im Einzel, Doppel und Mixed.

Norbert Schölhorn erhält eine Auszeichnung in Gold für den 1. Platz im Doppel und 2. Platz im Einzel der AK 50 bei den Deutschen Meisterschaften 2019 in Erfurt.
Zusätzlich errang er zweimal den 1. Platz im Mixed und einmal im Doppel bei den Bayerischen Meisterschaften.

Auf dem Gruppenbild tragen die geehrten Sportler, flankiert von Bürgermeister Greiner und 3. Bürgermeisterin Susanne Höhnle, Corona bedingt Maske.